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Meine Bilder wachsen mit jeder Schicht, mit jedem

Pinselstrich, oft über Wochen und Monate und

als lebendiger Ausdruck meiner inneren Verbindung

zur Natur.

Ein Bild ist für mich mehr als nur Farbe auf der Leinwand –

es ist eine Brücke zwischen dem Sichtbaren und dem

Geheimnisvollen und sie berührt nicht nur das Auge,

sondern beflügelt auch die Vorstellungskraft.

Nicole Donath (Krebs)

Bereits in meiner Jugend setzte ich mich mit Kunst auseinander. Geprägt wurde mein Schaffen durch meinen Vater und Grossvater, die Kunstmaler waren. Ende der Neunziger Jahre begann ich mein Hobby mit Farbstiftzeichnungen und Aquarellen, später auch mit Acryl-Bildern zu intensivieren und eignete mir diverse Techniken autodidaktisch an. Schon damals bestand für mich ein Bild aus mehr als nur Linien und Farben. Es sollte eine Brücke zwischen dem Sichtbaren und dem Geheimnisvollen, zwischen Realität und Emotion sein.

Schon in meinen frühen Arbeiten, die ich erstmals 2002 – damals noch unter dem Namen Nicole Krebs – ausstellte, setzte ich mich sowohl mit dem Fotorealismus als auch der Abstraktion auseinander. Kunsthistorische Vorbilder wie Martin Johnson Head, Georgia O’Keeffe und die zeitgenössische Malerin Rosie Sanders prägten meine Entwicklung.

Meine Kunst fängt nicht nur das Äußere eines Tieres, einer Blume oder Pflanze ein; sie schafft Raum für das Unsichtbare, das Gefühlvolle, das Unausgesprochene. Oft zeige ich nur die Hälfte des Kopfes eines Tieres, denn genau darin liegt die Magie; der offene Raum lädt den Betrachtenden dazu ein, tiefer zu blicken, über das Sichtbare hinauszugehen und die verborgene Seele des Tieres zu spüren. Durch die kraftvolle Reduktion entstehen Werke, die nicht nur das Auge berühren, sondern auch die Vorstellungskraft beflügeln

Denn so sehr wir uns bemühen, das Wesen eines Lebewesens in einem Bild festzuhalten, bleibt immer ein Teil verborgen. Die Seele eines Tieres lässt sich nicht vollständig einfangen. Was wir sehen, ist nur ein Bruchteil, ein Echo seines Wesens. Der andere Teil bleibt in der Stille, im Geheimen, im Unsichtbaren – und ist doch spürbar für die betrachtende Person, die sich auf das Bild einlässt.

Meine Bilder laden dazu ein, sich auf eine Reise zu begeben und die stille Verbindung zwischen Mensch und Natur zu spüren. Sie fordern nicht nur den Blick heraus, sondern auch das Herz. Wer sich auf sie einlässt, kann jenseits der Konturen des Gemalten die Präsenz eines Lebewesens fühlen. Ein Dialog zwischen Bild und Betrachter:in entsteht – ein Dialog ohne Worte, aber voller Tiefe. So wird jedes Bild zu einem Fenster in eine Welt voller Emotion und Tiefe.

Kunst, die nicht nur sichtbar, sondern fühlbar ist.

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